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 Geschichte des Deutschen Ordens und die Verbindung zu Cadolzburg

 

 

 

Dieses Aufschwörschild in St. Jakob wird Friedrich von Hetzelsdorf aus der

Linie Mittlerweilersbach/Cadolzburg zugeschrieben, der am 14.08.1444 als

Ordensritter in den Deutschen Orden nach Preußen eintrat.

 

Der Deutsche Orden

Hermann von Salza

Der Deutsche Orden, dessen Mitglieder sich nach einem ehemaligen deutschen Spital in Jerusalem "Brüder vom Deutschen Haus Sankt Mariens in Jerusalem" nannten, wurde 1190 in Akkon gegründet, zunächst als Spitalbruderschaft und seit 1198 auch als ritterliche Kampfgemeinschaft zum Schutz der Pilger im Heiligen Land.
Nach Johannitern und Templern war der Deutsche Orden der dritte der großen geistlichen Ritterorden der Kreuzzugszeit. Fast 100 Jahre jünger als jene, folgte er im wesentlichen den von ihnen vorgebildeten Regeln und Organisationsmustern. Nach dem Vorbild der Templer wurde der weiße Mantel übernommen; an die Stelle des roten trat das schwarze Kreuz.
Wegen der Vormachtstellung der beiden älteren Orden im Orient blieb das Herrschaftsgebiet des Deutschen Ordens auf die Umgebung von Akkon und Montfort sowie das Hinterland von Tyrus beschränkt. Schon früh begann daher die Ordensleitung, auch anderenorts nach Kampfaufgaben Ausschau zu halten. Unter dem bedeutenden Hochmeister Hermann von Salza (1209 - 1239), einem Vertrauten Kaiser Friedrichs II., fand man eine solche zunächst kurzzeitig im siebenbürgischen Burzenland, endgültig dann, einem Hilfegesuch des Herzogs von Masowien folgend, im Kulmer Land am Unterlauf der Weichsel. Von hier aus gelang dem Orden im Kampf gegen die heidnischen Pruzzen die Errichtung eines geschlossenen Herrschaftsgebiets, das nach der Vereinigung mit dem Schwertbrüderorden zeitweise von der Grenze Pommerns bis zum Finnischen Meerbusen reichte. Nach dem Verlust Akkons 1291 verlegte der Hochmeister seinen Amtssitz zuerst nach Venedig, dann 1309 in die Marienburg.

 

 

Der Ort Seukendorf

 

 

Wappenbeschreibung

 

Unter von Silber und Schwarz geviertem Schildhaupt in Gold ein zerbrochenes, mit schwarzen Messern besetztes, rotes Rad.

Wappengeschichte

 

Das mit Messern besetzte Rad ist das Attribut der heiligen Katharina und weist auf die einst befestigte Kirche in Seukendorf hin, die ihr geweiht ist. Der Kern des Kirchengebäudes stammt aus dem 14. Jahrhundert. Die Vierung von Silber und Schwarz erinnert an die Ortsherrschaft der Burggrafen von Nürnberg und späteren Markgrafen von Brandenburg seit dem 13. Jahrhundert.

 

 

 

 

Der Ort Hiltmannsdorf

 

 

Wappengeschichte

 

Das Wappen von Hiltmannsdorf, zeigt zum einen die Verbindung zu den Burgrafen von Nürnberg ( oberer Rand, Schwarz/Weiß kariert). 

Obere linke hälfte das Katharina Rad,

Mitte mit Mühlenrad und dem Farrbach, soll die Verbindung der beiden Ortsteile Seukendorf und Hiltmannsdorf aufweisen.

Rechts unten Wehrburg von Hiltmannsdorf, die nach der Chronik im 13 Jahrhundert auf der anhöhe von Hiltmannsdorf stand.

Hintergrund Farben Gelb und Grün soll die Verbindung zu Markt Cadolzburg andeuten.

Deutschordensritter zu Cadolzburg von Hiltmannsdorf  | t.klopsch@gmx.de / 0911-224406